Zuckerfreies Leben

Warum ich mich für ein zuckerfreies Leben entschieden habe

01. Dez 2020 | Motivation

Lange überlegte ich mir, welcher Artikel mein allererster auf zuckerfrei-essen.ch sein soll. Welches Thema soll den Auftakt machen. Doch eigentlich liegt es auf der Hand. Ich erzähle dir meine Geschichte. Was war der Auslöser, dass ich mich für ein zuckerfreies Leben entschieden habe? 

Es gibt doch diese Life Changing Moments. Ein Moment, an dem du an einer Kreuzung stehst und dich für einen Weg entscheidest. Die Entscheidung die du da triffst, kann dein Leben verändern. Im Besten Fall zum Guten.

Wenn ich auf meine letzten rund 20 Jahre zurückblicke, fallen mir spontan vier solche Life Changing Moments ein. Ganz kurz erzähle ich dir von diesen Momenten und gehe natürlich noch viel genauer darauf ein, wie mein Start in mein zuckerfreies Leben begonnen hat.

Life Changing Moment Nr. 1: 

Ein Inserat mit einer Anzeige für einen 10-monatigen Sprachkurs in den Sprachen E / I / F / ES

Als ich dieses Inserat gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für den Sprachkurs. Die sprachliche Weiterbildung hat mir den Weg für meinen beruflichen Werdegang erheblich geebnet. Ohne diesen Kurs hätte ich garantiert den einen oder anderen Job nicht bekommen. Ausserdem ermöglicht es mir bis heute, mit den unterschiedlichsten Menschen verschiedener Kulturen mindestens ein kleiner Small Talk zu führen. 

Life Changing Moment Nr. 2: 

Ein Abend mit meinem jetzigen Mann im Pub 

Mein Mann und ich haben uns bereits vor diesem Abend durch eine gemeinsame Freundin gekannt. Aber dieser eine Abend war für uns beide DER Moment! Seit dem sind wir unzertrennlich und geniessen jeden Tag und jede Sekunde zusammen.

Life Changing Moment Nr. 3: 

Die Geburt unserer Tochter

Die Geburt eines Kindes verändert einfach alles. Aber darüber zu schreiben, würde einen eigenen Blog geben, darum lass ich es dabei stehen.

Life Changing Moment Nr. 4: 

Der Start in mein zuckerfreies Leben

Wie alles begann

Im Sommer 2018 wurde ich von eine Müdigkeitswelle sondergleichen überrollt. Obwohl ich täglich acht Stunden schlief, hätte ich mich Nachmittags im Büro auf den Fussboden legen können und wäre mit Sicherheit mitten im Trubel eingeschlafen. Oft dachte ich mir, das ist doch nicht normal. Was war nur los mit mir? 

Eines Nachmittags fuhr ich mit dem Auto, mit meiner damals 5-jährigen Tochter auf dem Rücksitz, auf der Autobahn. Da erfasste mich wieder diese unglaubliche Müdigkeit und ich hatte Mühe, meine Augen offen zu halten. Es blieb mir keine andere Wahl als auf einer Raststätte Halt zu machen und mich mit Coca Cola und Traubenzucker vollzupumpen… Das war nicht mehr lustig! In diesem Moment wurde mir sehr bewusst, dass ich etwas unternehmen musste. Was genau, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar.

Kurz darauf ist mir im Supermarkt das Buch «Für immer Zuckerfrei» von Anastasia Zampounidis ins Auge gesprungen. Sie war aus den 90er Jahren als ehemalige MTV Moderatorin bekannt. Wohl aus Sympathie zur Autorin und Neugier landete das Buch spontan in meinem Einkaufswagen. Als ich im Buch zu lesen begann, konnte ich es kaum fassen. Sie  beschreibt im Buch genau mein Problem! Durch übermässigen Zuckerkonsum (was bei mir definitiv auch der Fall war) kam ihr Blutzuckerspiegel komplett aus dem Gleichgewicht. Aus diversen Gründen, unter anderem auch wegen den Müdigkeitsattacken, wurde ihr von einer TCM-Therapeutin nahegelegt, auf zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten. Sie beschreibt, wie rasch sie sich besser gefühlt hat. Ausserdem stand darin, dass Zucker entzündungsfördernd ist und Akne begünstigt. Mein zweites langjähriges Problem. Somit also zwei super Argumente einen Test zu wagen.

Der Start in die zuckerfreie Ernährung und was sich verändert hat

Ich dachte mir, das versuchst du jetzt einfach. Nur schon, dass ich dies überhaupt in Erwägung zog, grenzt schon fast an ein Wunder! Denn ich hatte wirklich täglich nach dem Mittagessen etwas Süsses gegessen. Zwischendurch ein paar Gummibärchen, am Abend auf dem Sofa eine Kugel Glace etc. Und nicht zu vergessen all die Süssigkeiten die tagtäglich im Büro bei der Kaffeemaschine bereit standen. Ich lieb(t)e Süsses!

Trotz allem startete ich von heute auf Morgen mit einer zuckerfreien Ernährung. Einfach so. Ohne die Werbetrommel in meinem Freundeskreis zu rühren. Ganz alleine für mich! Ich wollte mein Problem lösen und in den Griff bekommen. 

Und weisst du was. Es ist mir zu meinem eigenen Erstaunen sehr gut gelungen! Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich bereits nach wenigen Tagen Veränderungen wahrnahm. Ich konnte es selbst kaum glauben. Meine Nachmittags Durchhänger lösten sich buchstäblich in Luft auf. Ich war fit, hatte den ganzen Tag über genug Energie und sogar die Süssigkeiten vermisste ich überhaupt nicht. Ich bereitete mir aus Datteln Energy Balls zu, sodass ich doch etwas Süsses zur Hand hatte, wenn nötig.  

Aber nicht nur das. Ich bemerkte ein generell ein besseres Wohlbefinden in meinem Körper. Völlegefühle, die mir bis dahin gar nicht so bewusst waren, gab es nicht mehr. Ich fühlte eine Leichtigkeit im Körper, die sich sehr gut anfühlte. 

Ein weiterer positiver Nebeneffekt war, dass ich in sechs Monaten 4 Kilos verlor. Das mag auf den Ersten Blick nicht viel sein. Aber für mein Gewicht (damals 60 Kg, nach 6 Monaten 56 Kg), ist das doch einiges. Und das passierte einfach so.

Die Umstellung in eine zuckerfreie Ernährung ist im Grundsatz eine Ernährungsumstellung 

Ich merkte rasch, wenn ich komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten wollte, musste ich Fertiggerichte auf meinem Speiseplan streichen. Und mit Fertiggerichten meine ich nicht nur fix fertige Menüs die in der Mikrowelle erhitzt werden (obwohl das natürlich auch dazu gehört, hatte ich aber sowieso fast nie). Ich meine damit z.B. Sandwiches vom Take Away Stand, frische Pasta, fertig Salatsaucen, aber auch Fleischwaren wie Wurst, Fleischkäse, Salami etc.

Warum fragst du dich? Weil es in fast allen Fertigprodukten zugesetzten Zucker hat. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Zucker in gewissen Lebensmitteln enthalten sind. Und genau das ist die Krux der Geschichte. Selbst wenn du dir ganz bewusst eine Kugel Glace (Eis) oder eine Reihe Schokolade gönnst, hast du wahrscheinlich mit dem «normalen» Essen bereits drei Desserts verschlungen. Nur, ohne dass du es gemerkt hast. Und das ist das Problem!

Darum startete ich von Tag 1 meiner zuckerfreien Ernährung alles mit frischen Zutaten selbst zu kochen. Insbesondere bereitete ich mir auch mein Mittagessen für die Tage im Büro vor. Der Einfachheit halber kochte ich immer etwas zu viel, sodass ich am Morgen nur noch die Resten mitnehmen konnte.

Wie ich Dir dabei helfen kann, ein zuckerfreies Leben zu starten

Während den letzten Jahren lernte ich sehr viel über eine zuckerfreie, gesunde und ausgewogene Ernährung. Ich habe diesen Weg selbst erlebt und kann dir viele Tipps mit auf den Weg geben und mein Wissen mit dir teilen. Dadurch, dass ich zum grossen Teil alles selber zubereite, ist meine Rezeptdatenbank stetig gewachsen. Und diese leckeren Rezepte teile ich mit Dir. 

Für mich war die Ernährungsumstellung ganz klar eine Bereicherung. Deshalb werde ich diesen Weg weitergehen. Und ich würde mich freuen, wenn ich dich mit meinem Blog auf deinem Weg in ein zuckerfreies Leben motivieren und unterstützen kann.

An welcher Kreuzung stehst du gerade? Hast du dich schon an eine zuckerfreie Ernährung gewagt? Bist du ganz am Anfang und weisst nicht wo und wie du starten sollst? Schreib mir doch einen Kommentar, worin du Unterstützung brauchst oder schreib mir ein Mail an mirjam@zuckerfrei-essen.ch.

Das könnte dich auch interessieren:

Mirjam Zindel - zuckerfrei essen

Mein Name ist Mirjam

Auf meinem Blog teile ich meine persönlichen Erfahrungen, Lieblings Rezepte und all mein Wissen über Zucker für deinen Weg in deine Zuckerfreiheit!

Hol dir den ZUCKER-GUIDE jetzt!

ZUCKER-GUIDE

Buchtipps

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Send this to a friend