5 Gründe, warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, mit einer zuckerfreien Ernährung zu starten

5 Gründe, warum der Zeitpunkt nie besser war zuckerfrei zu werden!

13. Mai 2021 | Motivation

Grundsätzlich bin ich der Meinung, der perfekte Zeitpunkt für eine Veränderung ist immer. Der Wunsch nach Veränderung kommt nämlich spontan und aus dem Bauch heraus. Nicht am ersten Januar und auch nicht an deinem Geburtstag. Sondern dann, wenn du dafür bereit bist, weil dein Leiden für dich nicht mehr tragbar ist. Du hast einfach genug davon!

So betrachtet, passt die Überschrift dieses Beitrags nicht so ganz zu meiner Einstellung. Und doch muss ich zugeben, dass es Faktoren gibt, die den Start für Neues begünstigen können.

Und genau solche Faktoren gibt es momentan, die einen Start in eine zuckerfreie Ernährung einfacher machen.

5 Gründe, warum genau jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, mit deiner zuckerfreien Ernährung zu starten

1. Das Homeoffice bietet dir neue Möglichkeiten für dein Mittagessen

Seit mehreren Monaten sitzen viele Büroangestellte zu Hause im Homeoffice. Falls du zu diesen Personen gehörst, nutze diese Chance, für deinen Start in deine Zuckerfreiheit. Und zwar darum:

  • Dein Arbeitsweg entfällt, also hast du mehr Zeit für dich zur Verfügung. Anstatt eine halbe Stunde länger im Bett zu bleiben, könntest du dir diese Zeit zunutze machen und dir ein vollwertiges Frühstück gönnen – falls du das nicht sowieso schon machst. Du kriegst am frühen Morgen keinen bissen runter? Kein Problem, verschiebe das Frühstück auf 9 Uhr. Richte das dir so in deinem Kalender ein.
  • Der Wegfall des Arbeitswegs bedeutet auch, den Verlockungen von Bäckereien und Kiosk nicht zu verfallen.
  • Im Homeoffice hast du die Möglichkeit, dein Mittagessen frisch zu kochen. Warum nicht am Morgen, während dem du deinen Kaffee geniesst, nebenbei das Mittagessen vorbereiten (z.B. einen Gemüsegratin) und 30 Minuten vor Mittag in den Backofen schieben? Zu Hause hast du auch prima die Möglichkeit, Reste aufzuwärmen. Minimaler Aufwand, maximaler Ertrag!
  • Es darf übrigens auch einfach mal ein selbstgemachtes Vollkornbrot-Sandwich sein oder einen frischen gemischten Salat.
Gemüsegratin im Homeoffice geht ganz rasch


Das solltest du im Homeoffice vermeiden

Lieferservice

Gefühlt jeder zweite Restaurantbetrieb bietet zurzeit Take Away oder Lieferservice an (was ich aus wirtschaftlichen Gründen absolut verstehen kann). Und ich gebe zu, es ist sehr bequem bei einem Lieferservice das (Mittag)Essen zu bestellen. Doch wenn dir deine Gesundheit am Herzen liegt, dann empfehle ich dir, dieses Angebot nur ausnahmsweise in Anspruch zu nehmen.

Es war nie einfacher, dein Mittagessen selbst und frisch zuzubereiten. Take Away und Restaurant hattest du bisher schon immer, als du noch täglich ins Büro zur Arbeit bist. Darum, versuch’s mal mit dem anderen Weg.

Wenn du dir jetzt dein Mittagessen selber zubereitest, wirst du merken, wie viel besser du dich nach dem Mittagessen fühlen wirst. Kein Müdigkeitstief am Nachmittag und kein Völlegefühl – vorausgesetzt du kochst mit viel Gemüse und Ballaststoffen und schiebst danach nicht ein grosses Stück Kuchen hinterher… Diese 20 Minuten Mehraufwand werden sich lohnen. Hast du deine Routine gefunden, wirst du es nicht mehr missen wollen und dir dein Mittagessen auch später mit ins Büro mitnehmen.

Ständiges Knabbern

Es entfällt zwar der Arbeitsweg und die Verlockungen von Bäckereien und Kiosk, dafür ist dein Kühlschrank und Vorratsschrank in gefährlicher Nähe. Darum mein Tipp: Ausmisten! Verschenke die Schokolade, Kekse und anderen Süssigkeiten. Lege dir dafür einen Vorrat an ungesalzenen Nüssen und Trockenfrüchten an. Eine schön gefüllte Fruchtschale ist auch ideal. Und wenn du dann Lust zum Knabbern verspürst, nimm eine Handvoll Nüsse und lass sie im Magen etwa 20 Minuten wirken, bevor du weiter knabberst. Oder schneide dir einen Apfel in Schnitze.

2. Geschlossene Restaurants sind DIE Gelegenheit kochen zu lernen

Es blieb dir die letzten Monate keine andere Wahl, als die Kochschürze umzubinden und dich mit der Kochkelle anzufreunden. Oder hast du dich davor gedrückt und das Abendessen frei Haus liefern lassen? Das wäre sehr schade um die verpasste Chance, dein eigener Chef in deiner Küche zu werden. Doch es ist noch nicht zu spät!

Nutze diese Gelegenheit, dich im Kochen zu üben. Probiere neue Gerichte aus. Experimentiere, sei kreativ und suche nach Rezepten, die dir gut gelingen. Finde deine Lieblingsrezepte, die du locker aus dem Ärmel schütteln kannst.
Ich bin sicher, du kennst den Satz von deiner Mutter auch: Was soll ich heute bloss kochen?… Diese Zeiten sind vorbei. Es gibt so viele tolle Rezepte im Internet. Du kannst nach Zeitaufwand, Zutat, Kaloriengehalt, Vegi, Fleisch usw. filtern.

Ich schaue mich beispielsweise gerne auf folgenden Webseiten um:
www.migusto.ch
www.fooby.ch
www.fitforfun.de
www.bettybossi.ch

Aber auch Rezepte, die ich in Magazinen entdecke und ich Lust habe sie auszuprobieren, reisse ich heraus und lege sie in einem Rezeptordner ab. Seit einiger Zeit verwende ich dafür übrigens Evernote. Ich scanne die Rezepte und lege sie elektronisch ab. In Evernote habe ich die Möglichkeit die Rezepte zu kategorisieren und nach Zutat zu suchen.

Und immer mal wieder kaufe ich mir ein neues Kochbuch, das mich interessiert. Die Sammlung wird immer grösser…

Rezeptbücher

MERKE:
Nur durch die eigene Zubereitung deiner Mahlzeiten weisst du ganz genau, welche Zutaten im Gericht enthalten sind. Lerne wie du die Zutatenliste und Nährwerttabelle richtig liest, damit beim Einkauf keine ungewollten Zuckerbomben in deinem Einkaufskorb landen.


3. Ende der «Schokoladen-Saison»

Weihnachten, Valentinstag, Ostern, Muttertag. Diese Feiertage sind geprägt von Schokolade und anderen Süssigkeiten. Doch jetzt haben wir die «Schokoladen-Saison» hinter uns. Bis Weihnachten dauert es wieder rund 7 Monate. Genug Zeit also, dir die Süssigkeiten abzugewöhnen.

Der Anfang ist immer am schwierigsten. Stell dir mal vor, du machst Ferien im Piemont und hast gerade beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken… Du kannst dir sicher denken, dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen wird.

Genauso ist es mit den Süssigkeiten. In der Weihnachtszeit mit Süssigkeiten Schluss zu machen ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt. Ausser du hast einen Punkt erreicht, an dem du wirklich genug von deinem Leiden hast. Dann ist natürlich alles möglich.

Mach dir darum diese Vorlaufzeit zu Nutzen. Denn wenn du jetzt mit deiner zuckerfreien Ernährung startest, hast du die besten Voraussetzungen, der kommenden «Schokolade-Saison» entspannt entgegenzutreten.

4. Die farbenfrohe Vielfalt der Sommerfrüchte und Gemüse steht vor der Tür

Auch wenn die momentanen Temperaturen den Sommer nur erahnen lassen, so ist er doch in greifbarer Nähe. Und damit auch die herrlichen Früchte wie Erdbeeren, Melonen, Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Pfirsich, Nektarinen, Aprikosen und und und…. Läuft dir da nicht auch das Wasser im Mund zusammen?

Beeren und Früchte sind ein wunderbarer Ersatz zu Eis, Schokolade, Kekse und Kuchen. Es gibt für mich fast nichts Besseres, als im Sommer an einem heissen Tag einen Schnitz saftige Wassermelone zu essen.

Je länger du ohne Zucker lebst, umso süsser sind die Früchte – garantiert! Du wirst bereits nach wenigen Wochen staunen, wie süss sie dir schmecken werden.

Aber auch das Gemüse punktet mit einer Vielfalt, die unvergleichlich ist. Aromatische (Cherry-)Tomaten, knackige Gurken, Salate in allen Variationen, frische Kräuter, Krautstil, Kohlrabi, bunte Peperoni, Radieschen, Sellerie Stangen… u.v.m.

Mit dieser grossen Auswahl an Gemüse und Früchten wird es in der Küche nie langweilig. Also freu dich drauf und bediene dich an der ganzen farbenfrohen Vielfalt des Sommers!

Geniesse die Vielfalt an Sommerfrüchten als Ersatz zu Süssigkeiten

4. Mehr Zeit für dich und deine Gesundheit

Ich wage zu behaupten, dass du die letzten Monate viel mehr Zeit für dich hattest und immer noch hast. Der Arbeitsweg entfällt und Treffen mit Freunden finden fast gar nicht statt. Was machst du mit dieser gewonnenen Zeit? Netflixen? Lesen? TV-schauen? Gamen? Sport? Kochen? Faulenzen? Gärtnern?

Ich kann dir nur sehr ans Herz legen, nutze diese freie Zeit für dich und deine Gesundheit! Auch hier, aller Anfang ist schwer, aber wenn du dich an etwas gewöhnt hast, wirst du es auch später in deinem Alltag integrieren können.

Ich habe beispielsweise im Januar begonnen, (fast) jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen Sport zu machen. Das heisst, ich stehe auf, ziehe meine Trainingskleidung an und absolviere ein 20-30-minütiges Pilates Training. Ich habe es für mich zur Routine gemacht und werde es auch weiterziehen, wenn ich wieder Arbeiten gehe. Das ist für mich so klar wie es jeden Abend Nacht wird.

Hier ein paar Tipps, wie du deine freie Zeit für deine zuckerfreie Ernährung einsetzen kannst:
  • Lege dir einen Rezeptordner an
  • Mache wöchentliche Menüplanungen
  • Überlege dir, wie du deine zuckerfreie Ernährung weiterführen kannst, wenn du wieder im Büro arbeitest
  • Hab eine Liste mit Rezepten, die du schnell und einfach zubereiten kannst
  • Suche nach Produkten, die keinen Zucker oder wenig Zucker enthalten
  • Lies Bücher (oder Hörbücher), welche dir helfen, motiviert dran zu bleiben und dir Gründe liefern, warum es besser ist, auf Zucker zu verzichten. Meine Empfehlungen:

Und Last but not Least! Mach mehr Sport. Geh raus in die Natur joggen, wandern, biken! Oder such dir einen YouTube Kanal mit Sportvideos. Es gibt wirklich für alles und jeden ein Sportprogramm. Und das alles gratis…


Wenn das mal keine guten Gründe sind?

Was wir die letzten Monate wieder einmal mehr gelernt haben, Gesundheit ist das wichtigste Gut, das wir haben können. Ist dein Immunsystem stark, kämpft es auch besser gegen alle Viren, die uns im Leben um die Ohren fliegen.

Das Gute ist, du kannst deine Gesundheit massgeblich positiv beeinflussen. Egal in welchem Alter oder in welcher körperlichen Verfassung du bist. Darum solltest du jede Gelegenheit nutzen, die dir gegeben wird, um gutes für dich zu tun! Eine zuckerfreie Ernährung ist ein sehr guter Anfang für dein gesundes, energievolles und leichtes Leben!

Du weisst nicht, wie du deinen Zuckerkonsum im Alltag reduzieren kannst? Lies diese 42 Tipps für deinen zuckerfreieren Alltag.

Mirjam Zindel - zuckerfrei essen

Mein Name ist Mirjam

Auf meinem Blog teile ich meine persönlichen Erfahrungen, Lieblings Rezepte und all mein Wissen über Zucker für deinen Weg in deine Zuckerfreiheit!

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